„Wer an der Küste bleibt, kann keine neuen Ozeane entdecken."

Ferdinand Magellan

BANDAR BAND (Kinofilm)
eine Koproduktion mit Bamdad Film Teheran
75 min, Farbe, Regie: Manijeh Hekmat
Weltpremiere auf dem Toronto Internation Filmfestival 2020

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In dem Roadmovie "Bandar Band" sind drei Musiker*innen auf dem Weg zu einem Wettbewerb nach Teheran. Für sie ist dieser Wettbewerb das Sprungbrett für eine strahlende Bandkarriere im "goldenen Westen".
Enorme Wassermassen haben das Land vereinnahmt. Immer wieder können sie die Fahrbahn nicht mehr erkennen und müssen die Richtung ändern. Eher unfreiwillig helfen sie unterwegs Menschen dabei, sich aus Schlammmassen zu befreien oder übernehmen Hilfstransporte, um gesperrte Strecken passieren zu dürfen. Die drei Protagonisten überwinden Hindernisse mit Witz und Unbekümmertheit – singend und träumend von Ländern und Städten, die sie im Flug erobern wollen.
Doch unpassierbare Straßen und abgebrochene Brücken sorgen bei ihnen für eine zunehmende Orientierungslosigkeit, Teheran scheint immer weiter weg zu rücken - und ihre Träume?

DIE VERGANGENHEIT IST JETZT (AT)
Drehbuch für einen Spielfilm von Farhad Payar 2020

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Thriller
Paul ist Taxifahrer und führt ein heiteres Leben zwischen Rock´n´Roll, One-Night-Stands und den Nachmittagen bei seiner lebenslustigen Oma. Als eines Tages eine im Iran geborene und in Deutschland aufgewachsenen Frau sein Taxi für eine ganze Woche bucht, findet sein Leben auf bewegende Weise eine neue Bestimmung.

JISTIS POU YO
(Musikvideo) 5 min, Deutschland, Haiti, HD 2014 Musik: Renes BBWI, Regie: Bettina Schoeller, Choreografie: Zsuzsanna Parrag, Produktion: kapFILME & depoetica

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In seinem Song „Jistis pou yo“ beschäftigt sich der Musiker Renes BBWI mit einem ernsten Thema: Im September 2013 entschied das Verfassungsgericht der Dominikanischen Republik, dass allen legalen Bürgern rückwirkend bis in die vierte Generation die Staatsbürgerschaft entzogen werden sollte. Das betrifft vor allem Menschen haitianischer Abstammung, die oft als Gastarbeiter*innen auf diesen Teil der Insel kamen und die dominikanische Staatsbürgerschaft angenommen hatten. Diese Richtlinie beraubt damit mehr als 200 000 Dominikaner*innen ihrer Staatsangehörigkeit. Da diese Personen offiziell staatenlos sind, haben sie keinen Zugang mehr zu grundlegenden Dienstleistungen wie Schulen, Gesundheitsdiensten, juristischen Berufen usw., für die ein offizieller Ausweis erforderlich ist. „Jistis pou yo“ fordert dazu auf sich gegen diese Menschenrechtsverletzung zu solidarisieren.

ROMEO & JULIA UNPLUGGED
20 Min. Dokumentarfilm, Deutschland, Schweiz in Zusammenarbeit mit der Volksbühne Basel, 2013 Realisation: Yasmin Khalifa

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In einem vergessenen Festsaal der Stadt Basel fiebert eine Theatertruppe der Premiere von Shakespeares Drama „Romeo & Julia“ entgegen.
Es sind Hausfrauen, BühnenschauspielerInnen, Asylbewerber, SchülerInnen und Musiker aus 12 verschiedenen Ländern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben Shakespeares Sprache und Humor mit ihrem transkulturellen Alltagsbeobachtungen zu verquicken.
Völlig unverblümte Interviews und Statements verbinden sich kaleidoskopartig mit absurden Probensituationen und der Inszenierung. Die Protagonisten gewinnen die Zuschauer durch ihre Leidenschaft und absolute Authentizität , dabei bringen sie Shakespeare der gesellschaftlichen Realität näher als es der Meister wahrscheinlich je erahnte.

NASRIN, SARAH & IRAN 20 Min. Dokumentarfilm in Zusammenarbeit mit der Deutsche Welle, 2011 Regie: Farhad Payar

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Nasrin und Sara stammen aus dem Iran und leben in Berlin. Sie engagieren sich für die Durchsetzung der Menschenrechte in ihrem Heimatland. Der Film zeigt die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Generationen der Exiliranerinnen und zugleich, wie sie miteinander verbunden sind.

ZUM BEISPIEL MONTARETTO
62 Min. Dokumentarfilm, Italien, Deutschland, HD Italienisch mit deutschen Untertiteln, 2010 Regie / Produktion: Farhad Payar & Yasmin Khalifa
Laura Filmfestival Levanto 2010

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„Zum Beispiel Montaretto“ porträtiert die eigenwilligen Bewohner des Bergdorfes Montaretto an der italien ischen Riviera. Als vermeintlich letzte Bastion des „Kommunismus“ ist dieser Ort in der linken Szene Norditaliens fast zu einem Mythos geworden.
Mit kritischem Blick und viel Humor hinterfragt der Film den "Kommunismus alla Montaretto" und entdeckt dabei urwüchsiges und gleichsam aufgeschlossenes Solidaritätsprinzip.

DIE SICHERUNG
Kurzfilm, Komödie nach Dario Fo „Offene Zweierbeziehung“, 2008. Regie: Yasmin Khalifa, Produzent: Farhad Payar

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Die Beziehung von Heike und Jörg gleicht einem Dampfdrucktopf mit defektem Ventil. Bei ihren Auseinandersetzungen wissen weder sie selbst noch die Zuschauer, was Gemeinheit oder verdrehte Wahrheit ist. Die Loopings grotesker Dialoge und widersinniger Handlungen führen zu unerwarteten komischen Situationen.
Darsteller: Silke Jensen und Dirk Böhme

Über 

kapFILME wurde 2007 von Farhad Payar und Yasmin Khalifa in Berlin gegründet. Wir entwickeln und realisieren dokumentarische Formate, Clips und Spielfilme für den deutschen und internationalen Markt. In unseren Fokus liegen vor allem Sujets außerhalb des Mainstreams.

Team

Yasmin Khalifa

Geb. 1965 in Dillenburg (Hessen) hatte bereits während des Studiums als Medienberaterin angefangen beim Film zuarbeiten.
Seit dem Studienabschluss 2001 an der TU Berlin ist sie für die Filmausstattung unterwegs. 2006 erhielt sie auf der 56. Berlinale den Femina-Filmpreis für das Szenenbild von »Bye Bye Berlusconi«. Der Kurzfilm »Five ways to kill a man« für den sie die Ausstattung gemacht hatte, gewann 2012 den Deutschen Menschenrechtspreis und 2013 den Human Rights Award. Neben den Dreharbeiten erstellt Yasmin Khalifa Radiobeiträge und -features und schreibt Artikel für diverse Online-Magazine. 2007 gründete sie mit Farhad Payar kapFILME um eigene Projekte umsetzen zu können.

Farhad Payar

Geb. 1957 in Iran kam 1980 in die Bundesrepublik Deutschland. Nach dem Abschluss seines Politikstudiums an der FU Berlin begann er als Rundfunkjournalist für verschiedene Sender zu arbeiten – u. a. für SFB (später RBB), WDR, BR, DeutschlandRadio, arte.

Seit 2000 produziert er, neben seiner journalistischen Tätigkeit, Dokumentar- und Spielfilme in diversen Formaten. Seit 2007 ist er fester freier Mitarbeiter der Deutsche Welle.

Kontakt

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